Monday, March 7, 2011

Lee Brice - Love Like Crazy

 
About Lee Brice
Three-time ACM nominee Lee Brice released his debut album on Curb Records entitled Love Like Crazy in June of 2010.  The title track off of the album, "Love Like Crazy," reached the top five on the charts and was named Billboard’s #1 country song of 2010.  It currently holds the record for the longest charting song in the history of Billboard’s Hot Country Songs chart.  Brice is also known for his songwriting, penning hits for many great artists including Garth Brooks and Tim McGraw.  His current single, "Beautiful Every Time," was recently released to radio and is quickly making its way up the charts.  For more information on Lee Brice, visit www.leebrice.com.   
 

Interview mit Trent Tomlinson

Interview mit Trent Tomlinson 2007

CL: Trent, deine aktuelle Single "One wing in the fire" macht sich super. Was für eine Geschichte verbirgt sich hinter dem Song ?
TT: Die Geschichte ist über meinen Vater. Er ist ein Mann der nie ein rechtschaffendes leben gelebt hat. Aber er war ein guter Kerl, der in den Augen der ganzen Stadt ein toller Typ. Aber keiner von Ihnen wusste was für ein Mensch er war, wenn er nach einem ganzen Abend mit Alkohol nachhause kam. Also war ich viele Jahre hin und her gerissen zwischen "Ich liebe diesen Mann, Ich hasse diesen Mann", nicht wirklich sicher wie ich mich fühlen sollte. Eines tages dachte ich über Himmel und Hölle nach und wie konnte der Himmel der Himmel sein, wenn ich meinen Vater da nicht sehen konnte. Also schrieb ich diesen Song als Appell and Gott um Ihn in den Himmel zu lassen, und es hat funktioniert. Er ist nicht mehr der Mann der er einmal war, und er und Mutter sind glücklicher als jemals zuvor. Jetzt ist er der Boss des Hühnerstalls und sie der Boss des Hahns.
CL: Okay. Wieviel beeinflußt "One wing in the fire" deine Zuhörer?
TT: Ich weiß nicht ob es Sie so sehr beeinflusst wie es Sie berührt. Ich hoffe das es sie so beeinflusst, das sie Probleme die sie aus Ihrer Vergangenheit verfolgen- mit Ihren Müttern oder Vätern, besprechen können, offen darüber reden und somit einfach Frieden in Beziehungen zu bringen. Da ist es was der Song für mich und meinen Vater gemacht hat. Es hat unsere Beziehung wieder zu einander gebracht die wir verloren hatten, und indem ich diesen Song geschrieben habe, hat es uns die Tür für Kommunikation geöffnet und den Weg geebnet für alte Themen, die zwischen uns standen.
CL: Was treibt dich an, was hat dich dazu inspiriert ein Künstler zu werden?
TT: Weißt Du, als ich klein war bin ich immer mit meiner Mutter und meinem Vater im Auto herum gefahren und habe Radio gehört. Ich habe es immer geliebt mitzusingen und mir meine eigenen Worte auszudenken. Ich habe das nie Vergessen. Ich wollte lernen Klavier zu spielen, habe dann aber darüber nachgedacht, das ich ein Klavier nicht auf dem Rücken mit mir herum tragen konnte wenn ich dinge zu erledigen hatte, also beschloss ich lieber Gitarre zu lernen. Also tat ich das und begann meine eigenen Songs zu schreiben. Ich ging zwangsläufig ins College und danach dachte ich mir "Weißt du, das ist einfach nichts für dich", also ging ich nach Nashville und begann Songs zu schreiben und das tue ich nun seit 13 Jahren. So habe mich dann in einen Plattenvertrag geschrieben und hier bin ich nun.
CL: Fans sind immer hungrig für gute Tour Geschichten. Hast du eine die du uns erzählen kannst?
TT: Oh shoot, da gibt es viele. Lass mich nachdenken.
CL: Wir haben viel zeit.
TT: Okay. Der Bus wurde einmal von State Troopern heraus gewunken weil eines der Rücklichter nicht funktionierte, wir haben uns da heraus gewunden indem wir alle Trooper in den Bus gelassen haben um Ihnen Autogramme zu gegeben. Ich musste Autogramme schreiben um keinen Strafzettel zu bekommen.
CL: Was ist das beste daran ein Star zu sein, und was das schwerste?
TT: Das beste daran ist, das ich das mache was ich am meisten liebe und davon leben kann. Das schwerste daran ist das das leben sich wirklich verändert. Deine Zeit ist nicht mehr deine Zeit. Egal wie krank du vielleicht bist- the show must go on- so ist halt das Show Business. Ich kann es nicht erklären. Jeder andere kann sich krank melden, aber da sind 10,000 Menschen die ein Ticket gekauft haben, um deine Show zu sehen und die verstehen nicht das du nicht da bist. Natürlich kannst du eine Show absagen, aber das sieht einfach nicht gut aus. Also der schwerste teil ist wohl das du egal wie schlecht du dich fühlst oder wie müde du bist, dich zusammenreißen musst und irgendwie die Energie finden um weiter zumachen.
CL: Was passiert wenn Trent Tomlinson die Tür hinter sich schließt und die Scheinwerfer aus sind?
TT: Schlafen. Ich bin einsiedlerisch. Ich mag es mit meinen Freunden auszugehen, zusammen ein paar Cocktails zu haben und den Anschluss zu Ihnen nicht zu verlieren. Aber ich verbringen nicht mehr so vielzeit mit Ihnen wie früher. Ich mag es auf der Couch zu sitzen und mir Jerry Seinfeld anzusehen. Seinfeld Wiederholungen bringen mich einfach wieder runter, bringen meine Füße wieder auf den Boden und ich kann mich Entspannen und frisch auf den Weg begeben.
CL: Viele Musik Fans bekommen Ihre Informationen heutzutage über das Internet. Hast du deine eigene Website und was erfahren Fans über dich?
TT: Ja, ich habe eine Website, www.TrentTomlinson.com . Man kann da unsere Tourdaten nachlesen, findet Neuigkeiten über uns, unsere Biographien, Musik Links und Links zu myspace. Außerdem kann man nachschauen wie und wo man unsere Platten kaufen kann. Dann noch Fan Club Dinge, und die ganzen anderen tollen Sachen.
CL: Was ist das beste Kompliment das ein Fan dir jemals gegeben hat?
TT: Das ich der beste Songwriter bin, den Sie jemals gehört haben.
CL: Und was sind die aktuellsten Neuigkeiten in deiner Kariere?
TT: Die aktuellsten Neuigkeiten, Ich hatte gerade eine Top 10 Single mit "One wing in the fire" und wir haben eine neue Single am Start mit Namen "She just might have her radio on". Veröffentlichung ist am 26. März und ist ein Song über einen Mann, der einen Radiosender anruft und den DJ bittet einen Song zu spielen damit sein Mädchen das Auto herrumdreht und zu Ihm nachhause zurückkommt. Ich glaube es wird ein großer Hit für mich werden.
CL: Was würde Trent Tomlinson über Trent Tomlinson sagen?
TT: Ich bin ein hoffnungsloser Romantiker.
CL: Beschreibe uns das doch ein bisschen näher.
TT: Ich habe beim Film "Turner and Hootch" geweint, als der Hund starb.
CL: Wir haben heute über so viele Sachen gesprochen, gibt es noch irgend etwas was wir vergessen haben, und das du uns noch mitteilen möchtest?
TT: Nein, ich möchte nur allen die dies lesen sagen, das ich mich bedanken möchte für Ihre Unterstützung und der Unterstützung meiner Karriere, meiner Musik und das noch viel kommen wird.
CL: Danke für das Interview.
TT: Ich danke dir.
Christian Lamitschka ( Ch.Lamitschka@t-online.de )

Interview mit Tracy Byrd

Interview mit Tracy Byrd 2009
Ch.L.: In Europa hat die Country Musik viele neue Fans gewonnen, die heute vielleicht zum ersten Mal von dir hören. Wie würdest du dich selbst und die Musik die du spielst jemandem beschreiben der dich noch nie gesehen oder gehört?
T.B.: Wenn es nach mir ginge würde meine Musik klingen wie die alten Alben von Merle Haggard und George Strait. Sie machen noch immer unglaubliche Alben. Und ich würde ein wenig Conway Twitty mit rein mischen. Du hörst also, ich bin ein Fan der traditionellen Country Musik. Ich liebe die Zwillingsfiedeln und Steel Gitarren und die Lyrik eines tollen Country Songs.
Ch.L.: Was war die letzte CD die du veröffentlicht hast und wie verkauft sie sich?
T.B.: Ich habe seit 3 Jahren keine CD aufgenommen. Aber ich bin sehr stolz auf meine CD ‚Different Things’. Das war ein gutes, solides traditionelles Country Album.
Ch.L.: Wie bist du auf den Titel für die CD gekommen – gibt es dazu eine Geschichte?
T.B.: Die CD ist nach dem Titelsong ‚Different Things’ benannt – ein sehr emotionaler und ernster Song. Er ist deshalb so emotional weil er von diesem Mann erzählt, von seinen Wünschen und Bedürfnissen und daß das zwei grundverschiedene Dinge sind. Ich glaube viele Leute können sich in dieses Gefühl hineinversetzen. In der Welt geht es ganz schön hart zu.
Ch.L.: Schreibst du deine Songs selbst und wenn nicht, wie findest du die Songs für deine CDs?
T.B.: Ich höre mir tausende von Songs an und ich versuche auch selbst welche zu schreiben, aber dazu komme ich nicht sehr oft. Ich habe eine Frau und 3 Kinder und wenn ich zu Hause bin, dann bin ich sehr beschäftigt, mit Ball spielen, Camping Ausflügen und all den Dingen die nun mal zu einem Familienleben gehören. Ich möchte in Zukunft mehr schreiben.
Ch.L.: Welche Art von Songs nimmst du am liebsten auf?
T.B.: Ich liebe es Songs aufzunehmen, wie ‚The Keeper Of The Stars’, der vor einigen Jahren zu einem riesigen Song für Hochzeiten wurde. Und ich liebe es Songs wie ‚I’m From the Country’, ‚Watermelon Crawl’ und ‚Ten Rounds’ (mit Jose Cuervo) aufzunehmen – ein Song der die Leute zum Lächeln bringt und dazu mit zu singen. Das sind tolle Songs die man sich anhört während man mit seinem alten Truck durch das Land fährt.
Ch.L.: Welcher von all den Songs die du aufgenommen hast ist dein Lieblingssong und welche Geschichte steckt dahinter?
T.B.: Das ist eine sehr schwierige Frage.
Ich denke mein Top-Favorit ist ‚Heaven in My Woman’s Eyes’. Diesen Song hat mein guter Freund, Mark Nesler, für mich geschrieben. Ich liebe diesen Song.
Ch.L.: In einem Nummer Eins Hit steckt viel Arbeit – was hat in deinem Fall dazu gehört ihn auch zur Nummer Eins zu machen?
T.B.: Besonders heute kann man einen Nummer Eins Hit nur als Team erreichen. Da ist dein Label, deine Promotion Abteilung, dein Manager, dein Agent... – sie alle tun ihr Bestes. Es ist ein großes Projekt!
Ch.L.: Gibt es irgendwelche interessante Geschichten darüber wie deine Musik deine Fans berührt hat?
T.B.: Viele meine Fans möchten in einer Show ihrer Partnerin/ihrem Partner einen Antrag machen während ich ‚Keeper of the Stars’ singe.
Ch.L.: Zu wem schaust du musikalisch auf und wie tief sind deine musikalischen Wurzeln?
T.B.: Mein größtes musikalisches Vorbild ist George Strait - und das wird auch immer so bleiben.
Ch.L.: Was ist deiner Meinung nach der größte Unterschied zwischen ‚traditioneller’ und ‚neuer’ Country Musik?
T.B.: Das Herz, die Emotion, die Melodie. In all diesen Bereichen sehe ich große Unterschiede zwischen der traditionellen und der neuen Country Musik.
Ch.L.: Wenn du etwas in der Musikindustrie verändern könntest, was wäre das?
T.B.: Ohne Zweifel vermisse ich die alten Zeiten. Ich wünschte mir das es nicht so schwer wäre zu erreichen daß die alte traditionelle Country Musik im Radio gespielt wird.
Ch.L.: Als Künstler muss man sehr viele verschiedene Dinge tun – wie z.B. Aufnahmen, Tourneen, Interviews und anderes mehr. Was davon tust du am liebsten?
T.B.: Ich finde in unserem Beruf ist der Zuckerguß des Ganzen der Moment, wenn man auf der Bühne stehen darf – es ist mit Abstand das Beste. In meiner Freizeit liebe ich es durch die Wälder zu streifen und draußen unterwegs zu sein. Ich liebe die Natur – liebe es zu Angeln und zu Jagen und ich verbringe gerne Zeit mit meinen zwei kleinen Jungs.
Ch.L.: Viele Europäische Fans reisen zum CMA Music Festival (Fan Fair) nach Nashville weil sie so die Möglichkeit haben viele ihrer Lieblingsstars gleichzeitig zu sehen. Wirst du auch dabei sein und wie können die Fans dich finden?
T.B.: Wir arbeiten gerade an den Details für unsere Fan Club Party – wahrscheinlich werden wir sie gemeinsam mit der von Tracy Lawrence und Daryl Worley an 11. Juni im Rocket Town abhalten. Wir freuen uns über Jeden der kommt!
Ch.L.: Verfolgen dich die Fans auf Schritt und Tritt oder gönnen sie dir ein Privatleben?
T.B.: Nein, ich werde nicht verfolgt. Man erkennt mich zwar von Zeit zu Zeit, aber wenn die Leute ‚Hallo’ sagen, stört mich das überhaupt nicht. Wie jeder in meine Heimatstadt, Beaumont, Texas, gehe ich zu Wal Mart und Home Depot.
Ch.L.: Heute holen sich viele Musikfans die Informationen über Künstler aus dem Internet. Hast du eine eigene Webseite und was finden die Fans auf ihr?
T.B.: Ja, ich habe eine Webseite. Wir sind gerade dabei sie komplett zu überarbeiten, die Adresse ist:
www.tracybyrd.com
Ch.L.: Was ist das schönste Kompliment das dir ein Fan je gemacht hat?
T.B.: Ich mag es wenn sie zu mir sagen „Wow, du bist so nett!"
Ch.L.. Welche Nachricht hast du speziell für deine Europäischen Fans?
T.B.: Ich bin ein wenig nervös vor meiner ersten Reise und würde mich sehr über ihre Unterstützung freuen. Ich hoffe daß ich die richtigen Dinge sagen werde und daß ich niemandem zu nahe trete und natürlich hoffe ich daß ich viele neue Fans gewinne! Ich freue mich sehr auf meine Reise nach Europa!!
Ch.L.: Viele Karrieren dauern nicht so lange wie deine – was hat dazu beigetragen daß deine Karrier so lange anhält?
T.B.: Ich habe sehr viel Glück gehabt, daß meine Songs jetzt schon seit über einem Jahrzehnt in den Country Musik Charts sind. Glück hat sehr viel damit zu tun und der Umstand daß ich einige tolle Songs aufgenommen habe, die einige der besten Songwriters geschrieben haben. Ich bin ein gesegneter und dankbarer Mann. Danke an alle meine Fans.
Christian Lamitschka (
Ch.Lamitschka@t-online.de ) www.MySpace.com/ChristianLamitschka






Interview with Trace Adkins

Interview with Trace Adkins

Trace Adkins erobert noch immer neue Welten. Lange Zeit war er der führende männliche Star der Country Musik, ein Mann, den seine unglaubliche Präsenz und einmaliger Bariton zu einer Säule des derzeitigen Nashville-Sounds gemacht haben. Aber er hat noch andere Gaben: ein rastloser Intellekt, weitreichende Interessen und eine große Begabung als Sprecher, die es fast unvermeidlich gemacht haben, dass sich sein Einfluß auch über die Grenzen des Genre ausgebreitet hat.

Ch.L.: Du hast eine neue CD „Cowboy's Back In Town“. Wie bist Du auf diesen Titel gekomme, gibt es dazu eine Geschichte?
Trace Adkins:
Es war einer der Schlüssel-Songs, der sich selbst als Titel-Song des Albums angepriesen hat. Er repräsentiert die erneuerte Energie und das Verständnis, die ich für dieses Album fühle.

Ch.L.: Wie findest Du die Songs für die CD?
Trace Adkins:
Ich habe viele Freunde in Nashville, die Lieder schreiben und die wissen, was mir gefällt – das sind einige der besten Schreiber der Welt. Sie wissen, wer ich bin und was ich ausdrücken möchte. Und wenn ich Zeit habe, schreibe ich auch selbst. Manchmal höre ich mir auch Lieder an und passe die Texte so an, dass sie zu mir passen. Das hängt aber vom Album ab – jedes ist anders.


Ch.L.: Erzähle uns bitte über die Songs auf Deinem Album.
Trace Adkins:
Auf diesem Album war ich nicht begeistert von Balladen, aber mein Freund Jeff Bates hatte gerade sein erstes Kind bekommen und wollte über die Liebe zu diesem Kind einbringen. Also schrieb er den Song „Still Love You“. „Break Her Fall“ erzählt darüber, ein Mann zu werden und wie ein Mädchen dabei hilft.


Ch.L.: Wo liegt der Unterschie zwischen Deiner letzten CD und der aktuellen?
Trace Adkins:
Da gibt es keinen großen, obwohl ich inzwischen die Plattenfirma gewechselt habe. Ich glaube, ich habe mich nicht geändert und ebensowenig meine Musik.


Ch.L.: Deine aktuelle Single wurde oft im Radio gespielt. Was glaubst Du, ist das Besondere daran, warum wollen die Leute sie hören?
Trace Adkins:
Ich glaube, es ist die Absurdität. Dieser Kerl sagt seiner Freundin immer wieder, dass das kein Liebeslied ist, obwohl das nicht stimmt!


Ch.L.: Welches wird Deine nächste Single sein?
Trace Adkins:
Das weiss ich momentan noch nicht so genau.


CL.: Unter all den Liedern, die Du bist jetzt aufgenommen hast – welches ist Dein Lieblingslied und was ist die Geschichte dazu?
Trace Adkins:
Honky Tonk Badonkadonk. Es gibt „Badonkadonk“-Leute und es gibt „Every Light in the House“-Leute. Die erste Gruppe liebt „Honky Tonk Badonkadonk“ und reagiert vor allem auf die Songs, die groß, frech, witzig sind und Spaß machen. Die zweite Gruppe liebt meine älteren Hits. Diese Leute mögen die Art, wie ein Lied sich selbst über drei-einhalb intensive Minuten präsentieren kann. Aber beide Gruppen kommen meistens richtig gut miteinander aus.

Ch.L.: Was denkst Du über die moderne Country-Musik im Gegensatz zu ihren Wurzeln und wohin, glaubst Du, führt sie die Zukunft?
Trace Adkins:
Es hat sich so vieles geändert. Country Musik Stationen können heute sowohl Pop und Rock als auch traditionell Country Musik spielen. Als Künstler hast Du heute die Chance, zu tun, was Du willst. Du musst nicht mehr in nur einer Schublade bleiben.


Ch.L.: Was ist Deiner Meinung nach der größte Unterschied zwischen „traditioneller“ und „New“ Country Music?
Trace Adkins:
Die traditionelle Musik braucht eine Band mit 5 Mitgliedern mit Steel Guitar und Fiddle. Das hat sich heute alles dem Markt angepaßt.


Ch.L.: Was hat Dich dazu gebracht, Künstler zu werden?
Trace Adkins:
Das war eigentlich ein Hobby, dass mordsmässig ausser Kontrolle geraten ist. Aber es ist großartig, dass aus einer Leidenschaft eine Karrier werden kann.


Ch.L.: Welche Momente in Deiner Karriere siehst Du selbst als Highlights und Errungenschaften, auf die Du stolz bist?
Trace Adkins:
Eines der wichtigsten Highlights war, als ich zum Mitglied der Grand Ole Opry gemacht wurde. Das bedeutete, dass ich micht mit solchen Legenden wie Merle Haggard und George Jones messen konnte. Andere Highlights waren natürlich meine Nr.1-Hits und die Platin-Verkäufe.


Ch.L.: Fans wollen immer gute Storys hören, die man auf Tour erlebt hat. Hast Du da eine auf Lager?
Trace Adkins:
Ich war ein meinem Hotelzimmer, hatte gerade geduscht und ging zu meiner Tasche, um meine Unterwäsche anzuziehen, als ich bemerkte, dass sie ein Loch hatte. Ich warf sie einfach weg. Vielleicht kannst Du Dir meinen Schrecken vorstellen, als mich die Kleine hinter'm Tresen um ein Autogramm bat und mir meine eigene Unterhose zur Unterschrift gab!!!



Christian Lamitschka ( Ch.Lamitschka@t-online.de )
www.MySpace.com/ChristianLamitschka








 

Interview mit The Greyhounds

Interview mit The Greyhounds  
Ch.L.: Bitte stellt Euch den Lesern vor und erzählt uns etwas über Eure Geschichte.
T.G.: Wir gründeten die Band 1997 unter dem Namen „Boppin‘ Passions“ als Trio u. spielten in der Anfangsphase ausschließlich authentischen Rockabilly. Kurz nach Bandgründung veröffentlichten wir auf dem legendären US-Plattenlabel „Rockabilly Record Company“ aus Denver unsere erste Single Little Bop Baby (R-504-A). Nach 3 Jahren „Boppin‘ Passions“ entschied sich die Band ein viertes Bandmitglied aufzunehmen (Rhythmus-Gitarre) u. den Bandnamen zu ändern, da man nicht bis ans Ende der Tage erzauthentischen Rockabilly spielen wollte (hiermit war der Name „Boppin Passions“ untrennbar verknüpft),…….die Bandmitglieder hatten einfach eine zu große Assoziation zum Neo-Rockabilly Hype der 80er….., man konnte u. wollte nicht verhindern, dass Elemente der 80er Cat-Bands in den Stil einfließen, so nannte man sich ab dem Jahre 2000 „The Greyhounds“, es war einfach ein neuer Bandname, um der Band mehr musikalische Freiheit zu geben. Es gab in den letzten 10 Jahren der Greyhounds den einen oder anderen Wechsel im Line-Up, der musikalische Weg führte aber stets innovativ im Spektrum des Rockabillies nach vorne u. fand 2010 mit dem neuesten Album „Story of our life“ einen retrospektiven Höhepunkt.

Ch.L.: In Europa hat die Rockabilly Musik viele neue Fans gewonnen, die vielleicht zum ersten Mal von Euch hören. Wie würdest Du die Musik, die Du machst jemandem beschreiben, der Euch noch nie zuvor gesehen oder gehört hat?

T.G.: Eine schweißtreibende Mischung aus Country und Blues, Rock’n’Roll ohne Saxophone oder Klavier bei 200 km/h und ganz viel flache nordfriesische Prärie.

Ch.L.: Welches ist Eure aktuelle CD und wie erfolgreich ist sie?

T.G.: Unser aktuelles Album trägt den Titel „Story of our life“ und ist bislang durchweg positiv aufgenommen worden. Es wurde in manchen Online- Radios schon CD des Monats und hat im größten deutschen Rock’n’Roll- Magazin volle Punktzahl bekommen. Besser geht’s nicht.

Ch.L.: Wie seid Ihr auf den Titel für die CD gekommen und was hat Euch dazu inspiriert?

T.G.: Das war dieses Mal eigentlich recht einfach. Auf der CD befindet sich ein Song namens „Story of my life“ und wir waren alle der Meinung, dass dessen Inhalt nicht nur auf einen individuell sondern auf uns alle zutrifft, so kam es zu dem Titel.

Ch.L.: Schreibt Ihr die Songs selbst und wenn nicht, wie findest Du die Songs für Deine Alben?

T.G.: Der Großteil stammt tatsächlich aus eigener Feder. Die Coversongs, die wir auswählen sind meistens etwas obskurerer Natur und nicht das obligatorische „Blue Suede Shoes“. Wenn diese Songs uns gefallen, sich gut unseren Stempel verpassen lassen und noch etwas unbekannter sind, haben sie gute Chancen in unserem Repertoire zu landen.

Ch.L.: Welches von all den Liedern, die Ihr aufgenommen habt ist Euer Lieblingssong und welche Geschichte steckt dahinter?

T.G.: Wie bei vielen Künstlern eigentlich frei nach der Devise: The last one you wrote is your favourite. Es macht unfassbar Spaß, neues Material zu schreiben und es vor Publikum darzubieten, so dass eigentlich immer die neuesten Songs unsere Lieblingssongs sind.

Ch.L.: Wieviel kreative Kontrolle habt Ihr über Eure Musik?

T.G.: Wir haben totale Kontrolle über alle kreativen Belange der Band, was auch gut so ist.

Ch.L.: Hinter einem Nummer Eins Hit steckt viel Arbeit … was gehört dazu, dass er zur Nummer Eins wird?

T.G.: Viel Arbeit steckt drin ja, aber nicht die des Künstlers. Es ist ja ein offenes Geheimnis, dass man sich in Radioairplay und die Mediacontrol- Charts einkaufen kann. Das Otto- Normal- Publikum interessiert das zwar wenig; für wirklich kreativ arbeitende Künstler ist die Anspruchslosigkeit der Masse manchmal etwas schwer nachzuvollziehen.

Ch.L.: Wie sehr beeinflussen Eure Songs Eure Zuhörer?

T.G.: Wir hoffen doch, dass sie ihre Spuren hinterlassen. Wenn dem Zuhörer die eine oder andere Melodie oder Textpassage nicht mehr aus dem Kopf geht, dann haben wir schon viel erreicht und den Zuhörer schon latent vom Mainstream- Radio entfremdet.

Ch.L.: Das Internet spielt in der Welt der Musik eine immer größere Rolle. Hat Euch das Internet geschadet oder geholfen und wie wünscht Ihr Euch seine zukünftige Entwicklung?

T.G.: Marketing- technisch ist das Internet immer eine große Hilfe. Man hat die Möglichkeit sich in Social Networks zu präsentieren und kann leicht Kontakt mit Veranstaltern und Künstlern rund um den Globus aufnehmen. Allerdings nutzen viele Neider auch dieses Medium, um ihren Frust zu entladen, was zuweilen etwas nervig sein kann, da es einen vom eigentlichen Fokus, dem Musikmachen, ablenkt.
Durch das Internet kommen auch viele Abstauber- Bands dazu, an Gigs hier in unserer Region zu kommen, die wir nicht wahrnehmen konnten. Gut für sie, so haben diejenigen dann auch eine Plattform.

Ch.L.: Zu wem seht Ihr musikalisch auf und woher kommen Eure musikalischen Wurzeln?

T.G.: Das ist bei jedem von uns sehr verschieden. Unser Bandkopf und Bassist Herbert kommt aus der 80er Psychobilly und Neorockabilly- Szene, unser Rhythmusgitarrist Jan kommt vom Punk und Independent- Musik, Nils, der Leadgitarrist, steht auf klassischen Rock’n’Roll und Country, wie Johnny Cash, Eddie Cochran etc. und ich (Gerrit, Drummer) mag 80er Neorockabilly und New Wave, alte Trojan Ska- Sachen, Pop der 60er bis 80er und Singer/ Songwriter- Musik von Nick Cave, Tom Waits usw.

Ch.L.: Was hältst Du von der heutigen Rockabilly Musik im Vergleich zu ihren Wurzeln und wohin glaubt Ihr wird sie sich in der Zukunft entwickeln?

T.G.: Wir glauben und hoffen, dass sauberer, unverzerrter und kraftvoller Rockabilly wieder eine größere Lobby bekommen wird. Momentan ist es so, dass man in der Rockabilly-Szene entweder in Flohmarkt- Klamotten super authentischen Muffelsound produzieren oder dichttätowiert superschnellen Psychobilly spielen muss. In diese Welt passen wir glücklicherweise nicht rein.

Ch.L.: Wenn Ihr die Möglichkeit hättet etwas in der Musikindustrie zu verändern, was wäre das?

T.G.: Es würden wieder Künstler an der Spitze der Charts stehen und nicht die Gewinner von DSDS.

Ch.L.: Als Künstler muss man viele verschieden Dinge tun, wie zum Beispiel Aufnahmen machen, auf Tournee gehen, Interviews geben, usw. Was macht Ihr am Liebsten, welches ist Eure Lieblingsbeschäftigung?

T.G.: Eigentlich gehört dies alles mit zum Spiel aber das Unterwegssein und das Live- Erlebnis ist uns schon am liebsten. Zweifelsfrei.

Ch.L.: Wie seid ihr zum Rockabilly gekommen … gibt es dazu eine Geschichte?

T.G.: Es ist eigentlich viel mehr so, dass der Rockabilly zu uns gekommen ist. Andernfalls wäre es auch nicht möglich, das vier Jungs mit absolut unterschiedlichen Einflüssen zusammenkommen und so homogen und harmonisch Musik machen können. Wir haben das in Fleisch und Blut.

Ch.L.: Bevor Ihr ein bekannt wurdet, haben Dich da Deine Freunde und die Familie unterstützt oder musstest Du kämpfen?

T.G.: Also hier in der norddeutschen Provinz wurde man zuerst sehr belächelt, ehrlicherweise muss man zugeben, auch aus der eigenen Familie u. von Freunden, da hier in der Region eher Proleten-Musik oder belangloser Mainstream „in“ war u. ist. Als das Umfeld aber nach u. nach merkte, der ganze Rockabilly-Wahn hat Struktur, Können u. Beständigkeit, wurden die Lächler weniger u. es kehrte sich um in Bewunderung u. teilweise Neid. Aus der Familie kommt mittlerweile wirklich jede Art der Unterstützung (ein großes „Dankeschön“ an unsere Eltern). Bei den Freunden ist es so, dass sich die „Spreu vom Weizen“ trennte…..!!

Ch.L.: War der Weg zum Erfolg hart oder einfach?

T.G.: Es war alles andere als einfach, da man durch zunehmenden Erfolg immer ernster genommen wurde u. wie eine Ch.L. vorher bereits erwähnt, von vielen Seiten Neid dazukam. Ehemalige, sogenannte Freunde aus u.a. anderen Bands schossen im Internet mit Giftpfeilen, das eine oder andere Bandmitglied schied aus (da es zu viele Gigs wurden u. zu wenig Privatleben übrig blieb) u. zu guter Letzt muss man wirklich als Band permanent versuchen, Qualität zu halten, bzw. zu steigern. Eine Band, die 13 Jahre existiert, wird immer daran arbeiten müssen, für Fans u. Zuschauer interessant zu bleiben, denn es würde weder unser eigenes Ego, noch die Fans auf Dauer befriedigen, wenn wir uns um die eigene Achse drehen, bzw. irgendwann selbst covern.

Ch.L.: Was motiviert Euch? Was hat Euch dazu inspiriert Künstler zu werden?

T.G.: Dazu hat uns eigentlich unser Umfeld und das Leben an sich gebracht. Wenn man kreative Wurzeln hat, muss man nur noch etwas an sich arbeiten, um Alltagsgeschehnisse Kunst werden zu lassen.

Ch.L.: Was ist einzigartig an Euch und unterscheidet Euch von anderen Künstlern?

T.G.: Einzigartig an uns ist vor allem, dass wir in keine Schublade, die der Zuhörer und die Musikwelt gerne parat hat, reinpassen. Wir machen keine Kompromisse, versuchen keine alten Helden nachzuahmen, sondern machen unser eigenes Ding. Es ist auch egal, ob Punks, Rockabillies, Kinder oder Rentner vor der Bühne stehen; wir spielen die Songs auf die WIR Lust haben. So kommt es auch dazu, dass die Leute schon aus der Ferne sehen, dass wir zu jeder Sekunde mit Leib und Seele bei der Sache sind. Wir nehmen unseren Job schon ernst.

Ch.L.: Was ist das Beste daran bekannt zu sein und was das Schwerste?

T.G.: Das Beste ist, dass wir kaum einem Veranstalter noch großartig erklären müssen, wer wir sind und was wir machen. Man wird überall dankend aufgenommen und hat sich schon einen Namen erspielt. Schwer ist allerdings, dass dies hin und wieder zu enormen Neidauswüchsen der Mitbewerber führt. Aber was soll’s, Konkurrenz belebt das Geschäft.

Ch.L.: Was war Eure größte Herausforderung im Musikgeschäft?

T.G.: Jeder neue Tag, jedes neue Konzert und jede neue Veröffentlichung sind für uns eine Herausforderung, da wir ja eine recht enge Nische in der Musik bedienen, trotzdem dabei hauptsächlich vor „Normalpublikum“ spielen und dabei, bis auf Label und Vertrieb, komplett alles nach dem DIY- Prinzip erledigen.

Ch.L.: Welche Momente Eurer Karriere sind Euch als Höhepunkte und Erfolge, auf die Ihr stolz seid, besonders in Erinnerung?

T.G.: Recht schwere Ch.L., da es in 13 Jahren echt so viele geworden sind. Hhhmmmm…….. 2008 wurden wir vom NDR gefragt, ob wir den Alt-Rocker Peter Kraus in einer TV-Show begleiten würden…..dort hatten wir wohl mit vielen 100 000 Zuschauern medientechnisch die größte bisherige Präsenz, zu den tollsten Live-Gigs kann man wohl eines der größten Rockabilly-Festivals in Europa, den Walldorf Weekender 2003, zählen, hier spielten wir mit Größen wie Ray Campi aus Austin, Texas u. anderen bekannten Musikern der Szene. Es waren wirklich zu viele Gigs, um weiter ins Detail zu gehen. Ziemlich frisch in Erinnerung ist uns allerdings der Auftritt mit einem Musiker der norddeutschen Kultband „Ton Steine Scherben (Rio Reiser)“, mit ihm spielten wir auf der Hallig Langeness im April 2010 zusammen.

Ch.L.: Wer sind Eure schärfsten Kritiker, Ihr selbst oder Andere?

T.G.: Definitiv wir selbst. Wir hauen uns für Schnapsideen bei Zeiten schon mal ordentlich gegenseitig in die Pfanne, haha…

Ch.L.: Wenn Ihr frei habt, wie entspannt Ihr Euch am Liebsten?

T.G.: Herbert mit Sport, Jan mit dem Basteln an Autos, Gerrit liest Unmengen und Nils legt nur selten die Gitarre aus der Hand.

Ch.L.: Gibt es etwas in Eurem Leben, das Ihr ändern würdet wenn Ihr es könntet?

T.G.: Für meine Person (Herbert) kann ich dazu sagen, ich würde ein Leben im Süden in der Wärme lieben….das wäre das Größte u. mein Traum außerhalb der Musik, da ich die Kälte in Norddeutschland hasse. Aber da müsste meine Band schon mitkommen u. das wird wohl nichts. Viell. werde ich im Alter, wenn es die Band nicht mehr gibt, dorthin auswandern……

Ch.L.: Was war die größte Enttäuschung in Eurem Leben?

T.G.: Einige Freunde…….diese schossen aus Neid- u. Eifersucht über den unerwarteten Erfolg der Greyhounds zum Teil anonym im Internet. Der Spruch „Wer Erfolg hat, braucht sich um Neider nicht zu kümmern“, bekam eine ganz andere Qualität.

Ch.L.: Wenn Ihr auf Tournee seid, habt Ihr dann Zeit auch Tourist zu spielen?

T.G.: Wenig, allerdings hat man schon unzählige Orte gesehen an die man ohne die Musik niemals gelangt wäre, wie z.B. die Hallig Langeneß oder den Demeter- Hof von Fernsehmoderator Dieter Moor in Brandenburg, um nur zwei zu nennen…

Ch.L.: Können sich Eure Europäischen Fans auf ein Konzert mit Euch in der Zukunft freuen?

T.G.: Da Hessen (Bad Arolsen) ja auch zu Europa gehört…grins….ja!!!

Ch.L.: Heute holen sich viele Musikfans ihre Informationen über Künstler aus dem Internet. Habt Ihr eine eigene Webseite und welche Informationen über Euch können die Fans im Internet finden?

T.G.: Wir sind recht gut im Netz vertreten, eine Homepage ( www.the-greyhounds.de ) u. eine MySpace Seite ( http://www.myspace.com/greyhoundsrockabilly ) sollten den Bedarf an Musik u. Informationen über die Greyhounds eigentlich zu genüge befriedigen.

Ch.L.: Welche Pläne habt Ihr für die Zukunft?

T.G.: Wenn alles so weiterläuft, sind wir aus musikalischen Gesichtspunkten sehr zufrieden. Genügend Gigs, gute Fans u. Veranstalter…..that’s it!!

Ch.L.: Was war das schönste Kompliment, das Euch ein Fan je gemacht hat?

T.G.: Nach einem Konzert kam einmal eine Frau auf uns zu und erzählte sie habe seit mehreren Jahren Krebs und durch unsere Musik sei sie seit dieser Zeit zum ersten Mal wieder glücklich, das war schon wirklich bewegend und eine große Ehre.

Ch.L.: Habt Ihr einen Lieblingssong, den Ihr nicht aufgenommen habt und wenn Ja, warum nicht?

T.G.: Ein Song namens „I believe in Rock’n’Roll“ haben wir bereits für unser aktuelles Album aufgenommen; allerdings waren wir mit der zu der Aufnahmezeit aktuellen Version dieses Liedes nicht glücklich, deshalb ist er vom Album geflogen. Live ist er allerdings mittlerweile ein Knaller und wird auch definitiv auf der nächsten CD seinen Platz finden.

Ch.L.: Was würdet Ihr gerne Euren Fans sagen?

T.G.: Wir freuen uns auf viele Gigs mit allen, die Lust auf uns haben!!! Bleibt Euch u. wenn Ihr Lust habt, uns treu!!! Wir werden immer und überall vor 30 oder 3000 Leuten alles dafür tun, dass die Leute auf unseren Gigs eine gute Zeit haben, denn darauf kommt’s letztendlich an!!!!!!!


Christian Lamitschka ( Ch.Lamitschka@t-online.de  )
www.MySpace.com/ChristianLamitschka 

Interview mit TaVeren

Interview mit TaVeren beim 39. CRS, 2008 Ch.L.: Hallo Freunde, ich kenne euch von Südafrika. Was hat euch nach Nashville getrieben?
T.V: Eigentlich sind wir nach Nashville gekommen, weil unser Vater wegen seiner Arbeit in die Staaten umgezogen ist. Wir mussten Zaire, heute die Demokratische Republik Kongo, fluchtartig verlassen. Mein Vater hatte dort gearbeitet. Zu der Zeit beherrschte ein Diktator das Land. Der „Gentleman", der damals das Unternehmen geführte, wo mein Vater gearbeitet hat, hatte Verbindungen zur Regierung. Er konnte nicht auf meinen Vater verzichten und daher sagte er ihm, er könne nicht gehen. Leute, die wir durch die Kirche in Zaire kennen gelernt hatten, haben Vater bei der Flucht geholfen. Er ist mitten in der Nacht auf dem Rücksitz eines Taxis unter einer Decke geflohen. Am nächsten Tag kam die Militärpolizei und suchte Vater und fragte, wo er denn sei. Wir sagten ihnen, dass er bereits weg sei und sich in den USA aufhalte. Da hätte die Militärpolizei eigentlich fast meine Mutter, meine Brüder und mich erschossen und keinen hätte das gekümmert. Die Regierung war ganz sicher korrupt. Aber die Leute von der Militärpolizei drehten sich um und gingen. Wir hatten dann eine sehr angespannte Zeit, weil wir erst genug Geld zusammen bekommen mussten, um in die USA zu fliegen. Ja, und dann sind wir in die Staaten gekommen. Wir haben alle die Universität besucht. Justin und Jerome sind nach Arizona an die Westküste gegangen. Ich habe eine Uni an der Ostküste besucht. Und wir haben alle unabhängig von einander begonnen, Musik zu machen und haben das nicht gewusst. Justin hatte mir eine Musikdatei geschickt, wo er singt. Ich hatte es nicht gleich verstanden, wer da sang. Ich dachte, er macht Witze. Ich hatte ihn dann angerufen und gefragt: „Wer singt da?" Und er sagte: „Na, das bin ich." Ich konnte das nicht glauben und habe den Telefonhörer aufgelegt. Ich dachte ehrlich, dass er mich zum Narren halten wollte, aber dann hat er zurückgerufen und gesagt: „Also, ehrlich, dass bin ich." Ich habe ihm dann gesagt, er müsse an die Ostküste kommen, damit wir Musik machen können. Zwei Jahre später haben wir dann ein Album mit einem Produzenten gemacht, der einen Grammy gewonnen hatte. Wir haben die besten Songschreiber von Nashville für das Album gewonnen. Das sind Leute, die für Keith Irvine, Emerson Drive und Rodney Atkins geschrieben haben. Wir sind also ganz zufrieden, wie es momentan läuft. 
Ch.L.:Das war eine ziemlich umfangreiche Antwort, ich mag das. 
T.V: Afrika, Nashville, das ist die Kurzantwort (lacht).
Ch.L.: Ich komme aus Europa, da kann man ruhig umfassender antworten. 
T.V.: (Lacht) Du musst eine viel größere Auffassungsgabe haben als die meisten Zuhörer hier in den Staaten, wir meinen das jetzt nicht böse.
Ch.L.: Wie würdest du eure Musik beschreiben?
T.V.: Die Musik, die wir spielen, ist ein Mix. Wir waren Teens als wir in die Staaten gekommen sind. Unser Vater liebte Countrymusik und hörte viele dieser alten, sehr bekannten Künstler wie Randy Travis, Travis Tritt und Garth Brookes. Das waren schon ziemlich viele, aber er mochte auch Künstler wie Credence Clearwater, Bad Company, Jefferson Airplane, Starship und all diese verschiedenen Richtungen. Das hat uns natürlich auch geholfen, unseren Sound zu formen. Da wir Brüder sind, ist Harmonie unser Ding. Vielleicht kann man auch sagen, dass wir etwas von Little Big Town oder Rascal Flats oder Nickel Creek gemischt mit Dave Matthews, U2 oder John Mayor haben. Da ist also Vieles, was man so erkennen kann. Wir sind von vielen verschiedenen Künstlern und ihren Stilrichtungen beeinflusst worden.  
Ich glaube, europäische Zuhörer werden sofort Verbindungen zu den Bee Gees herstellen, weil ja da auch Brüder performt haben. Als Songschreiber sehe ich mich auch beeinflusst durch David Gray.
Ch.L.: Was war deine erste Inspiration als du in die USA gekommen warst?
TV: Ja, also, dass ist eine echt gute Frage. Meine erste Inspiration war das gesamte kulturelle Spektrum. Wir waren gerade aus dem Kongo gekommen und in Knoxville, Tennessee, gelandet. Das war alles so hektisch, schnell und vielfältig. Da gab es Burger King, die Hauptstadt und so weiter. Ich glaube, wie Justin schon sagte, alles war voller Inspiration und Möglichkeiten. Du konntest überall hingehen, alles machen, mit jedem reden, diese persönliche Freiheit war so toll.
Justin: Wir kamen also aus dem Kongo, wo es die ganze Zeit Sommer ist und hier war plötzlich Winter als wir ankamen. Und das wohl Spannendste war, als wir zum ersten Male ein großes Einkaufszentrum, eine Mall, gesehen haben. Wir mussten da einfach hin, wir waren ja in Sandalen und Shorts hier angekommen und brauchten dringend warme Kleidung. Und da gehst du in die Mall hinein und da gibt es 1000 verschiedene Mäntel, die man kaufen kann. Dieses Gewaltige verbunden mit der riesigen Auswahl hat uns wohl am meisten inspiriert.
Ch.L.: Was habt ihr euch für die nächsten 2 oder 3 Jahre vorgenommen?
T.V.: Ich glaube, wir möchte gern verfolgen, wie unsere Single ‘Laugh A Little’ die Charts stürmt. Wir haben auch vor, weitere Singles zu veröffentlichen und im Radio zu senden. Wir haben gesehen, wie gut das erste Album angenommen wurde. Wir haben da eine ziemlich große Palette an Songs, die wir gern für ein zweites oder drittes Album nutzen möchten, wenn uns das Glück hold ist. Wir würden uns auch freuen, auf Tour zu gehen, wir machen sehr gern Live-Shows und lernen gern neue Leute kennen. In den kommenden Jahren werden wir wohl viel live spielen, um so richtig bekannt zu werden, damit die Leute uns erkennen und wir Fuß fassen als Musiker in der Branche. 
Ch.L.: Und dann geht es nach Deutschland…
T.V.: Wir reisen wirklich gern, wir sind schon in vielen Ländern in Afrika gewesene. Wir waren fast überall in den Staaten und in Amerika und England. Cole ist in Italien gewesen. Das ist für uns eine große Sache. Wir sagen den Leuten immer, dass sie keine leblosen Dinge sammeln sollen, aber dafür Erfahrungen, weil das Reisen absolut das Beste auf dieser Welt ist. Ich würde gern eine Europa-Tournee machen wollen und dann auch nach Deutschland kommen. Das wäre wirklich ein großes Ding für uns. Wir sind sehr kulturinteressiert, wir haben schon viel gesehen, aber eben noch nicht alles. 
Von uns Drei mag ich Essen am liebsten. Und ich kann es fast kaum erwarten, nach Deutschland zu kommen, um die deutsche Küche und richtig gutes Essen zu probieren. 
In den nächsten zwei bis drei Jahren möchten wir den Leuten etwas bieten. Wir hoffen, dass wir aufsteigen in den kommenden 6 Monaten, wo die Tour mit mehr Musikern beginnt, damit wir selbst in den nächsten 2 bis 3 Jahren größere Sachen machen können, neue Musik zu bieten, weil es gibt so viel gute neue Musik, die viele Leute schon wieder vergessen haben.
Wie TaVeren
Ch.L.: Viele Künstler sehen ihre Musik als ihren "eigentlich echten" Job an. Habt ihr einen geregelten Arbeitstag, so von 9 Uhr früh bis 17 Uhr bei eurer Musikkarriere? 
TV: Momentan sind wir noch angestellt und die Musik ist zwar unser Hauptziel, aber nur zweites Standbein. Wir müssen schon noch etwas tun, wenn wir nur von der Musik leben wollen. Das heißt nicht, dass wir das nicht gut fänden oder uns unsere momentane Situation nicht zusagt, aber es ist halt mal Teil des Profigeschäfts und man muss eben auf die Möglichkeit warten, bis man voll ins Musikgeschäft gehen kann. Bisher haben wir so viele Dinge gemacht, während wir herangewachsen sind, das ist nicht einfach so eine Aufgabe, das ist Freude pur.
Und dann ist da noch, dass wir das alles so richtig mögen. Wir werden sehr oft von jüngeren Künstlern gefragt, die noch lange nicht dort angekommen sind, wo wir schon sind, welche Hinweisen und welchen Rat wir ihnen geben würden. Wenn du nicht uneingeschränkt in der Musik aufgehst und lieber einen anderen Job für den Rest deines Lebens machen möchtest und jemanden bezahlen musst für die Möglichkeit, so zu spielen, dann ist die Musik nicht deine Passion und du solltest es nicht zu deinem Broterwerb machen. Wir sind nun da angekommen, dass wir in den nächsten 2 bis 3 Jahren keine Zeit mehr haben werden, um irgendetwas anderes zu tun. Und die Musik wird dann ein Full-Time-Job. Und das ist eine grandiose Erfahrung.
Ch.L.: Ich wisst, ich beginne am 1. August ein Charity-Projekt "Help", um behinderte Kinder zu unterstützen. Habt ihr Erfahrungen mit behinderten Menschen oder unterstützt ihr sie? 
T.V.: Aber natürlich. Ich werde diese Frage beantworten. Ich bin Jerome. Wir sind große Befürworter solcher Projekte und der Grund liegt besonders in meiner Erfahrung mit geistig behinderten Menschen. Unsere Großmutter hatte bipolare Psychose. Sie lebte mit uns seit unserer Kindheit, somit hatten wir die unmittelbare Erfahrung. Ich habe auch lange in einem Krankenhaus für Psychiatrie gearbeitet. Ich habe die Aufnahme von Patienten gemacht und ich war 10 Stunden täglich mit 40 verschiedenen Patienten zusammen. Daher sind geistig behinderte Menschen mir besonders nah, aber auch körperbehinderte Menschen kann ich gut verstehen. Wir möchten gern unsere Erfahrungen und Erfolge mit anderen teilen und ihnen etwas zurückgeben. Unser Vater hatte sich da besonders engagiert, er hat immer anderen gegeben, ja, mehr gegeben, als er jemals erhalten hat. Man sollte jede Chance nutzen um jemand anderem Gutes zu tun, sich um jemanden zu kümmern, der weniger vom Glück abbekommen hat als man selbst.
Wir gehören wohl zu den gesündesten Menschen, die wir kennen. Wir haben voll funktionstüchtige Gliedmaßen, wir sind in keiner Weise behindert und wir wachen jeden Morgen auf und freuen uns, dass es so ist. Hier haben wir etwas so Absolutes, dass uns unbedingt dazu bringen sollte, jede Gelegenheit zu ergreifen, anderen Menschen zu helfen.
Ch.L.: Wie können euch Fans erreichen, die nicht an eure Musik herankommen?
T.V.: Sie können uns eigentlich über zwei Wege kontaktieren. Myspace ist nun so groß geworden, da haben wir einen Myspace Account mit myspace.com/taverenmusic. Dann ist da unsere aktuelle Webseite www.taverenmusic.com. Bei Myspace machen wir die Sache als Brüder selbst. Das ist schon sehr speziell und wir wollen nicht, dass irgendjemand die E-Mails beantwortet. Wir wollen also keine schablonenhaften Antworten, die aussehen wie vom Roboter gemacht. Für uns ist es wichtig, dass die Antworten auch persönlich sind. Der einzige Grund, warum wir hier sind und dieses Gespräch führen, ist, dass die Leute unsere Musik hören und dann sagen, dass sie sie wirklich gut fanden. Daher ist es wichtig für uns, dass wir täglich daran erinnert werden, dass, wenn wir keine Verantwortung übernehmen können, die Sachen selbst zu beantworten, wir es nicht verdienen in der Position zu sein, wo wir jetzt sind.
Ch.L.: Danke für das Interview und ich hoffe, wir sehen uns dann im nächsten Jahr wieder.
Christian Lamitschka ( Ch.Lamitschka@t-online.de )
www.MySpace.com/ChristianLamitschka 

Interview mit Trent Tomlinson

Interview mit Trent Tomlinson 2009
Ch.L.: Trent, die Country Musik hat viele neue Fans in Europa, die bisher noch nicht von dir gehört haben. Könntest du dich bitte vorstellen?
T.: Mein Name ist Trent Tomlinson, ich bin ein Countrysänger und meine Musik ist eine Mischung aus Rock und Countrysound. Sie erzählt Geschichten aus dem wahren Leben.
Ch.L.: Deine aktuelle Single wird derzeit im Radio gespielt, was meinst du ist so besonders daran. Was bewegt die Leute dazu sich den Song anzuhören?
T.: Also, der Song handelt von der momentanen wirtschaftlichen Lage in den Vereinigten Staaten. Es geht darum, dass die Dinge wieder so werden sollen, wie sie früher waren. Als wir uns mit unseren Eltern zum Abendessen zusammengesetzt haben ohne den Fernseher laufen zu lassen. Einfach zurück zu den einfachen Dingen des Lebens. Ich glaube dass, wenn wir uns nach diesem Prinzip richten und uns darauf konzentrieren was im Leben das Wichtigste ist, nämlich die Familie, wird sich vieles von selbst zum Guten wenden.
Ch.L.: Wie wird deine nächste Single heißen?
T.: Unsere nächste Single, das wissen wir noch nicht. Das wird wahrscheinlich eine Single sein mit dem Titel: „Henry Cartwrights Verkaufsstand für Gebete und andere Produkte: Es geht um einen Kerl, der Waren am Straßenrand verkauft. Er ist ein Typ, der, wenn er dich am letzten Sonntag nicht im Gottesdienst gesehen hat, dir erzählen wird, was du da alles verpasst hast. Es geht eben um mehr, als nur irgendetwas zu kaufen- dieser Mann gibt dir einen Rat fürs Leben mit und verkauft dir gleichzeitig gute Waren.
Ch.L.: Was ist für dich der beste Song, den Du in deinem ganzen Leben aufgenommen hast und was ist die Story dahinter?
T.: Das ist „One wing in the fire", ein Riesenhit, den ich auf meinem ersten Album hatte. Es geht darin um meinen Vater, der nie ein rechtschaffenes Leben führte, aber der trotzdem ein guter Kerl war und in den Augen der Leute in unserer Stadt ein toller Mensch war. Er wardie Art Mann, der nach einer durchzechten Nacht nach Hause kam. Also war ich viele Jahre lang irgendwie innerlich zerrissen, was ihn anging, ich liebe diesen Mann, ich hasse diesen Mann.
Ich wusste nicht so recht, wie ich mit meinen Gefühlen umgehen sollte, also schrieb ich einen Song, der so einen Gefühlszustand zwischen Himmel und Hölle beschreibt. Und wie der Himmel auch wirklich ein Himmel für mich hätte sein können, wäre nur mein Vater nicht gestorben. Ich schrieb also den Song als Bitte an Gott. „Zeig mir, was der Himmel bedeutet, führe mich dorthin" und ich denke, dass dies wahrscheinlich das Beste ist, was ich jemals geschrieben habe.
Ch.L.: Es ist eine ganze Menge Arbeit einen Nummer Eins Hit zu schreiben. Wie hast du das geschafft?
T.: Nur durch Hartnäckigkeit kommst du zum Ziel. Hart arbeiten, auf Kurs bleiben. Du musst präsent sein. Ich bin einfach drangeblieben. Habe Werbung in eigener Sache gemacht und habe einfach immer weitergemacht. War bei Radiosendern, habe Interviews gegeben, viele Auftritte gehabt, bin einfach präsent geblieben. Wenn du das alles tust und hart arbeitest, wirst du niemals scheitern.
Ch.L.: Hast du ein paar interessante Geschichten darüber wie sich deine Musik auf deine Fans ausgewirkt hat?
T.: Ich habe tatsächlich viele interessante Geschichten. Ich habe da eine bestimmte, die mit dem Song „One Wing in the fire" zu tun hat, von dem wir gerade sprachen. Es gab eine Menge Leute, die mir um den Hals fielen und die mir sagten: Danke, dass du diesen Song geschrieben hast, ich habe mich wieder mit meinem Vater versöhnt. Es ist ein gutes Gefühl, zu wissen, dass etwas, was du getan hast, das Leben eines anderen auf diese Art und Weise verändert hat.
Ch.L.: Was hat dich dahingehend inspiriert ein Künstler zu werden?
T.: Ich habe schon immer Musik geliebt. Ich bin als kleines Kind mit Mutter und Vater im Truck herumgefahren und habe Radio gehört und mitgesungen. Das erschien mir selbstverständlich und ich kann mir gar nicht vorstellen etwas anderes Musik zu machen. Ich möchte ganz bestimmt nicht wieder Baumwolle anbauen also lernte ich Gitarre spielen. Und das kam dann dabei raus.
Ch.L.: Was unterscheidet dich von anderen Künstlern?
T.: Ich schreibe meine eigenen Songs. Es gibt eine ganze Menge Künstler, die ihre Songs nicht selbst schreiben, was aber ihrem Künstlerdasein keinen Abbruch tut/was sie aber nicht weniger zu Künstlern macht. Ich rede eben wahrhaftig über mein Leben und über das, was ich durchmache und in welcher Form es mich berührt. Ich denke, …(den Rest des Satzes habe ich ehrlich gesagt nicht verstanden)
Ch.L.: Wenn es eine Sache gäbe, die du in deinem Leben ändern wolltest, was wäre das?
T.: Nein.
Ch.L.: Nein?
T.: Wir alle machen Fehler und wir lernen alle aus diesen Fehlern. Ich denke das ist es eben, was das Leben ausmacht. Wenn es Dinge gibt, die du bereust, macht das aus dir eine stärkere Persönlichkeit und du entwickelst dich weiter.
Ch.L.: Was sind deine privaten Hoffnungen und Wünsche?
T.: Entertainer des Jahres zu werden.
Ch.L.: Noch was?
T.: Na, um ehrlich zu sein am Ende des Tages meiner Wege zu gehen und zu wissen, dass auf dieser Sache, die man so allgemein das Countrymusik Geschäft nennt, meine Spuren hinterlassen habe.
Ch.L.: Was ist dein liebster Song, den du gerne aufgenommen hättest?
T.: Ach du lieber Himmel, „Chisel in Stone" von Vern Gosden.
Ch.L.: Warum?
T.: Es ist brillant komponiert, die Melodie ist unglaublich. Es ist der Inbegriff der Countrymusik, meiner Meinung nach.
Ch.L.: Wo können Leute dich antreffen oder mehr über dich erfahren, wenn sie nicht in den U.S.A. leben?
T.: Wo man mich antreffen kann, wahrscheinlich irgendwo auf einem See in einem Boot, beim Skifahren. Ich bin an vielen Orten anzutreffen. Ich verstecke mich nie wirklich vor anderen Menschen. Ich kaufe im Laden ein, fahre meinen Truck zur Tankstelle, ich lebe ziemlich normal und alltäglich.
Ch.L.: Wenn die Leute in Europa leben, wie können sie am einfachsten Informationen über dich bekommen?
T.: Trent Tomlinson.com
Ch.L.: Was werden sie auf deiner Website finden?
T.: Sie werden dort vorfinden: Infos zu unseren Tournees, das Neueste über uns und meine Karriere, wo ich demnächst auftreten werde, die neuen Songs, meine Musik im allgemeinen. Und sie können dort online meine CDs kaufen.
Ch.L.: Danke für das Interview.
T.: Gern geschehen.
Christian Lamitschka (
Ch.Lamitschka@t-online.de ) www.MySpace.com/ChristianLamitschka www.MySpace.com/LamitschkaVideoInterviews

Interview mit Stan Silver

Interview mit Stan Silver Meine Fotos | Stan Silver Poster | Stan Silver 
Ch.L.: Bitte stelle Dich den Lesern vor und erzähle uns etwas über deine Geschichte.

S.S.: Geboren bin ich in New York, N.Y. und zum Teil in Daytona Beach, Fla. und in Deutschland aufgewachsen. Ich lebe jetzt die meiste Zeit in Deutschland allerding bin ich mindestens einmal im Jahr einige Wochen in USA. Ich versuche immer eine Clubtour in Los Angeles, San Diego und in New York zu organisieren, um u.a. meine aktuelle CD „Higher Ground“ zu promoten. Letztes Jahr hab ich mir endlich einen langersehnten Reisewunsch erfüllt und habe einen Abstecher nach Nashville gemacht. Ich hatte da die Gelegenheit im legendären „BLUE BIRD CAFE“ aufzutreten was natürlich ein ganz besonderes Erlebnis war. Aber auch die Gigs in den anderen Clubs, in denen ich spielen konnte waren sehr spannened. Man sitz ja dann auf der Bühne neben einigen der erfolgreichen Songschreiber die in Nashville leben und darf sich einem erlesenen Publikum vorstellen. Das ist schon eine tolle Sache! Im Zuge meines Aufenthalts in Los Angeles konnte ich für meine CD mit Künstlern wie Lisa Haley (Lisa & the Zydekats) bzw. mit Dwight Yoakam´s Keyboarder Skip Edwards einige Tracks aufnehemn. Skip hat auch auf einem meiner neuesten Songs „TIME TO BE FREE“ eine tolle Hammond Orgel für mich eingespielt.

Ch.L.: In Europa hat die Country Musik viele neue Fans gewonnen, die vielleicht zum ersten Mal von Dir hören. Wie würdest Du die Musik, die Du machst jemandem beschreiben, der Dich noch nie zuvor gesehen oder gehört hat?

S.S.: Folk´n`Fun´n`R´n`R´n`a lot of Country too!

Ch.L.: Welches ist Deine aktuelle CD und wie erfolgreich ist sie?

S.S.: „Higher Ground“ heisst die CD und das Feedback was ich dazu bekomme ist sehr, sehr positiv also würde ich sagen, dass sie sehr erfolgreich ist. Einige Titel sind bzw. waren in einigen Country Charts weltweit vertreten und haben hohe Top 10 Positionen erreicht.

Ch.L.: Wie bist Du auf den Titel für die CD gekommen und was hat Dich dazu inspiriert?

S.S.: Eines meine Lieder heisst „HIGHER GROUND“ und ich hab mich entschieden eben diesen Songtitel auch als Albumtitel zu nehmen weil der Song eine Aussage hat, die uns alle angeht und auf die, wie ich glaube, wir alle hoffen und das ist: „Give Peace a Chance“ um es mit John Lennon´s Worten auszudrücken.

Ch.L.: Schreibst Du die Songs selbst und wenn nicht, wie findest Du die Songs für Deine Alben?

S.S.: Ja, ich schreibe alle meine Songs selbst!

Ch.L.: Welches von all den Liedern, die Du aufgenommen hast ist Dein Lieblingssong und welche Geschichte steckt dahinter?

S.S.: Mein momentaner „Lieblingssong“ ist eindeutig mein aktuellster Titel „TIME TO BE FREE“. Ich wurde durch BR3 Moderator Dirk Rohrbachs DIA-Vision „Der Letzte Häuptling – Auf den Spuren der Sioux“ inspiriert den Song zu schreiben. Es haben sich schon so viele positive Dinge aus dem Song heraus entwicklt wie z. B. hat sich die Möglichkeit ergeben in Los Angeles ein Video dazu zu drehen. Sehen kann man es unter www.youtube.com/watch?v=xVF05i2Hx-4 ansehen. Dirk Rohrbach ist auch ein toller Sänger und habe ihm Vorgeschlagen, dass wir den Song gemeinsam als Duett aufnehmen könnten, was wir auch getan haben.

Ch.L.: Hinter einem Nummer Eins Hit steckt viel Arbeit … was gehört dazu, dass er zur Nummer Eins wird?

S.S.: Das wenn die Plattenfirmen wüßten hätten sie immer nur Nr.1 Hits. Auf jeden Fall gehört sicher eine enorme PR Anstrengung, finanzielle Power und eine Portion Glück dazu. Was aber am wichtigsten ist sind natürlich die Fans denen das Lied gefallen muss und die sich dann durch den Kauf der CD einem zeigen, dass es zumindest für sie in dem Moment die Nr. 1 ist.

Ch.L.: Das Internet spielt in der Welt der Musik eine immer größere Rolle. Hat Dir das Internet geschadet oder geholfen und wie wünscht Du Dir seine zukünftige Entwicklung?

S.S.:Das ist ein zweischneidiges Schwert. Positiv am Internet ist, dass ich z.B. meine Tour durch Japan ohne Internet nicht hätte organisieren können. Auch viele Clubs und Events, Internet Radio etc. findet man heute ganz leicht durch´s surfen. Die legalen Musikdownloads sind natürlich für Indiekünstler aber auch für die Fans genial. Da braucht man heute ja keine ganze CD zu kaufen wenn einem nur 2-3 Songs gefallen. Das negative liegt natürlich auf der Hand wenn man sich die ganzen illegalen Downloadmöglichkeiten anschaut.

Ch.L.: Zu wem siehst Du musikalisch auf und woher kommen Deine musikalischen Wurzeln?

S.S.: Es gibt zu viel Künstler zu denen man musikalisch aufschauen kann um jetzt ein paar wenige im Einzelnen zu nennen. Was die Wurzeln angeht kann ich nur sagen, dass ich schon immer Musik gehört und gespielt habe. Als Kind hatte ich Klavierunterricht und später als es mit der Gitarre losging waren mir Songs von Neil Young, James Taylor, Jackson Browne aber auch den Rolling Stones sehr nah.

Ch.L.: Was hältst Du von der heutigen Country Musik im Vergleich zu ihren Wurzeln und wohin glaubst Du wird sie sich in der Zukunft entwickeln?

S.S.: Wie alle Musikrichtungen ist auch Country nicht vor modernen Einflüssen verschont geblieben und ich find das nicht schlecht. Ich mag die traditionellen Songs aber das was Johnny Cash mit seinem Style gemacht hat war ja zu seiner Zeit auch „modern“. Also warum soll man nicht rockige, popige und sogar hip hopige Einflüsse in die Countrymusik mit einbringen. Das schöne an der Countrymusik ist für mich u.a., dass man textlich über alles schreiben kann. Also ob es ein „kleiner gelber Traktor“ ist oder schwere Themen, im Country geht alles warum also nicht auch musikalisch.

Ch.L.: Wenn Du die Möglichkeit hättest etwas in der Musikindustrie zu verändern, was wäre das?

S.S.: Keine Eintags-Casting-Showstars sondern wieder echte Künstler aufbauen.

Ch.L.: Als Künstler muss man viele verschieden Dinge tun, wie zum Beispiel Aufnahmen machen, auf Tournee gehen, Interviews geben, usw. Was machst Du am Liebsten, welches ist Deine Lieblingsbeschäftigung?

S.S.: Live spielen ist ganz oben! Es ist einfach berauschend für mich meine Musik zu präsentieren und wenn mans gut macht und dem Publikum gefällts auch noch - was will man mehr? Songschreiben und der Aufnahmeprozess ist sehr herausfordernd. Songs entwickeln eine Eigendynamik die einen plötzlich in eine ganz andere Richtung führen in die man wollte. Aber das ist OK. Interviews geben kann ganz nett sein und viel Spass machen.

Ch.L.: Wie bist Du zur Country Music gekommen … gibt es dazu eine Geschichte?

S.S.: Ich habe schon immer eigene Songs geschrieben und getextet und ich hatte immer das Gefühl, dass Countryfans besonders gute Zuhörer sind.

Ch.L.: War Dein Weg zum Erfolg hart oder einfach?

S.S.: Manchmal geht´s zwei Schritte vor und dann wieder einen zurück. Ist das jetzt hart oder einfach?

Ch.L.: Was motiviert Dich? Was hat Dich dazu inspiriert Künstler zu werden?

S.S.: Das Leben motiviert und inspiriert.

Ch.L.: Was ist einzigartig an Dir und unterscheidet Dich von anderen Künstlern?

S.S.: Ich bin ich - jeder unterscheidet sich vom Andern.

Ch.L.: Welche Momente Deiner Karriere sind Dir als Höhepunkte und Erfolge auf die Du stolz bist besonders in Erinnerung?

S.S.: Ein Höhepunkt in der Karriere ist immer dann wenn man merkt, dass das was man macht einem selber Spass macht und dem Publikum und den Fans gefällt. Stolz bin ich darauf, dass ich wieder nach Nashville eingelden worden bin um wieder dort zu spielen.

Ch.L.: Gibt es etwas in Deinem Leben, das Du ändern würdest wenn Du es könntest?

S.S.: Mittlerweile denke ich, dass man alles ändern kann wenn man es wirklich will und daran glaubt.

Ch.L.: Was war die größte Enttäuschung in Deinem Leben?

S.S.: Meine Enttäuschungen halten sich im Rahmen. Es gibt Leute die haben wirklich schlimmes erlebt und da sind meine Enttäuschungen im Vergleich wirklich nicht erwähnenswert.

Ch.L.: Wenn Du auf Tournee bist, hast Du dann Zeit auch Tourist zu spielen?

S.S.: Es ist schon schön wenn man etwas von der Gegend sieht wo man ist. Aber meistens hält man sich ja gar nicht so lang an einem Ort auf.

Ch.L.: Heute holen sich viele Musikfans ihre Informationen über Künstler aus dem Internet. Hast Du eine eigene Webseite und welche Informationen über Dich können die Fans im Internet finden?

S.S.: www.stan-silver.com

Ch.L.: Welche Pläne hast Du für die Zukunft?

S.S.: Weiter Songs schreiben und Konzerte spielen. Wieder nach Nashville für weitere Shows und evtl. Aufnahmen machen. Wieder mal nach Japan schwebt mir vor.

Christian Lamitschka ( Ch.Lamitschka@t-online.de  )
www.MySpace.com/ChristianLamitschka 

Interview mit Shooter Jennings

Interview mit Shooter Jennings beim 39. CRS, 2008 Ch.L.: Shooter, willkommen bei CountryHome Magazine.
S: Danke, ich freue mich, dass ich hier sein darf. Danke.
Ch.L.: Shooter, zunchst herzlichen Glckwunsch zum Baby.
S: Danke, ich habe eine Tochter, ein ganz s゚es kleines Mdchen. Sie wurde im November geboren, sie bestimmt mein Leben jetzt ganz neu.
Ch.L.: Und wie geht das mit deiner Musikkarriere zusammen und den Touren? Wie schaffst du das?
S: Es tut schon weh, wenn ich weggehen muss. Es ist irgendwie komisch. Ich glaube wir werden versuchen, so viel wie nur mglich mit ihr zusammen zu sein. Wir kriegen das schon hin. Ich bin auf der Stra゚e gro゚ geworden und nun schlie゚t sich der Kreis irgendwie.
Ch.L.: Bedeutet das, dass wenn deine Tochter lter ist, sie bei dir Backgroundsngerin sein wird?
S: (lacht) Ja, wenn sie das mchte… Du kannst drauf wetten, dass ich das sehr gern sehen wrde. Momentan ist sie eben einfach noch zu klein. 
Ch.L.: Aber mit dem Singen hat sie schon angefangen?
S: (lacht) Sie schreit ganz schn.
Ch.L.: Das hei゚t fr dich, dass du ganz schn auf dich aufpassen musst.
S: Ja, das stimmt so und ist auch ziemlich wichtig fr mich. Es gibt eine Menge Vernderungen, wenn du ein Kind hast. Fr mich hei゚t das, dass ich viel aufmerksamer und verantwortungsbewusster geworden bin. Ich mchte nach den Shows immer zu meiner Tochter nach Hause.
Ch.L.: Da passiert momentan so viel um dich. Kannst du uns davon genaueres berichten?
S: Du meinst die Platte, die Tour und all die anderen Dinge? 
Wir machen eine gro゚e Tour mit Charlie Daniels und wir zeigen unsere Shows so praktisch entlang der Strecke, wobei wir an anderen Shows arbeiten. 
Wir haben eine neue Platte drau゚en, sie hei゚t The Wolf. Wir promoten gerade die Platte und da passiert so allerhand. 
Wir hatten in den letzten Monaten einige Fernsehauftritte und sind gerade dabei, die Sache noch intensiver zu betreiben. 
Ch.L.: In den USA und Europa bist du ziemlich gut bekannt, aber vielleicht kennen dich einige unserer Leser noch nicht. Wie wrdest du deine Musik beschreiben?
S: Ja, wei゚t du, ich glaube, meine Musik ist eben unter meinem Einfluss entstanden. Mich haben alle mglichen Richtungen des Rock and Roll und der Countrymusik geprgt. Ich bin ein Wanderer in den Musikwelten. Ich hre viel Musik. Als ich die Band zusammengestellt habe, wollte ich eine Gruppe haben, die alle Register ziehen kann, die ich will und brauche. Das reicht von soft, s゚, Country bis hin zu Black Sabbath, Riffs und wirklich coolem Zeug. Ich bin da so fr psychedelisches Zeug oder Live-Shows, alles so was mag ich.
 Wenn man also eher auf Country und Rockn Roll steht, also die Roots eben, dann haben wir das alles drauf, Sdstaaten-Rock, psychedelische Sachen, was auch immer, wir kriegen das hin. Es ist eine ganze Menge Energie.
Ch.L.: Shooter Jennings unterwegs und Shooter Jennings zu Hause…gibt es da einen Unterschied?
S: Ja, schon, zu Hause bin ich lustiger, unterhaltsamer. Da sitze ich schon mal im Schlafanzug rum, spiele Videogames, gucke Fernsehen. Also, eigentlich gibt es da keinen gro゚en Unterschied. Nur wenn ich auf der Bhne bin, da bin ich fr 2 Stunden hell wach, dann geht es zurck in den Bus und in meinen Pyjama. 
Ch.L.: Knntest du uns von deinen Erfahrungen bei CRS erzhlen? 
S: Ich bin hier bei CRS zum ersten Male. Wir hatten einmal whrend der Veranstaltung gespielt, aber ich habe nie Interviews gemacht. Ich spiele also hier zum ersten Male mit. Es ist ganz lustig. All diese vielen Interviews schlauchen ganz schn, die machen mde und kaputt. Aber es ist auch richtig gut, weil deine Musik eine Chance hat.
Ch.L.: Was macht dich so einzigartig im Vergleich mit anderen Knstlern? 
S: Das wei゚ ich nicht so genau, vielleicht passt das Bild vom zweischneidigen Schwert. Ich denke mir, dass die Art und Weise, wie ich Musik mache, anders ist als bei den meisten Leuten. Ich glaube unser Herangehen an die Countrymusik ist einfach anders.
Ich bin der Auffassung, dass sie den gesamten Einfluss unserer Generation zeigen muss und das muss nicht unbedingt nur die Richtung des Pop sein.
Ich fhle mich wie in einem Raum mit den meisten Knstlern aus der Country-Musikszene, weil wir eine Gruppe sind, die einen echt einzigartigen Sound hat und ohne Scheu vermischen wir all die vielen Dinge mit unserem Stil. 
Ch.L.: Seit du im Rampenlicht stehst, was hat sich fr dich am strksten verndert?
S: Es ist so merkwrdig, ich wrde sagen es ist die Wahrnehmung, das Empfinden. Ich versuche, keine Zeitung mehr zu lesen, weil es da so viele Dinge, eben Wahrnehmungen und Empfindungen gibt, mit denen man um sich wirft. 
Ehe es die ffentliche Aufmerksamkeit gab, da existierte fr uns kein Einfluss von au゚en. Aber jetzt hat da jeder eine Meinung zur und ber die Musik, wohin du dich entwickeln sollst und was du alles falsch oder richtig machst.
 Ansonsten bin ich immer noch der alte, ich bin ich. Naja, ich wei゚ nicht, ich bemhe mich, mich so wenig wie nur mglich zu ndern. Ich glaube, ich habe mich auch kaum verndert. Ich bin mir aber sicher, dass das von au゚en ganz anders wahrgenommen wird.
Ch.L.: Wenn du einkaufen gehst, geben dir die Fans den ntigen Freiraum, den du brauchst, oder bestrmen sie dich mit Autogrammwnschen?
S: Das passiert schon mal. Ich komme aus Nashville, lebe aber in LA und verbringe auch viel Zeit in New York. Da passiert das nicht so hufig. In New York sprechen mich manchmal Polizisten an und bitten um ein Autogramm. Ansonsten kmmert sich niemand um mich. Die meisten Leute kriegen es gar nicht mit, wenn ich einen Raum betrete. Wenn ich hier zum CRS bin, da gibt es schon viele Fans, die ein Autogramm wollen.
Ch.L.: Unterscheidet sich das Publikum in den verschiedenen Staaten? 
S: Es gibt da alle mglichen Arten von Musikliebhabern und Fans. Nashville ist meine Heimat. Wenn ich hier bin, dann kann ich nur sagen, die Leute aus dem Sden verstehen ihre Leute aus dem Sden.
Ch.L.: Kannst du uns einen Witz erzhlen?
S: Was benutzt Alfred Hitchcock um seine Hosen oben zu halten?
Ch.L.: Ich wei゚ nicht….
S: Spannung (lacht)
Ch.L.: Kennst du einige Kentucky- Witze?
S.: Kentucky Witze (lacht) Ich muss mal meine grauen Zellen anstrengen…. Was ist der Unterschied zwischen einem toten Hund und einem toten Geiger auf der Stra゚e? Der tote Hund hat Reifenspuren vor sich. (lacht)
Ch.L.: Da du krzlich viel getourt bist, musst du doch allerhand Stories erlebt haben…
S: Da gibt es eine Menge Geschichten zu erzhlen. Das wohl Coolste war, als wir Leute wie Jim Dandy getroffen haben und Adrian Balue kam zur Show. Die Leute, die zu den Shows kamen, waren selbst richtig cool. Bei uns ist das wie eine gro゚e Party.
Ch.L.: Wo knnen die Fans dich finden, wenn sie keines der Konzerte besuchen konnten?
S: Ich bin immer da. Ich meine, ich mach mal hier und da etwas. Man muss mich einfach finden. Ich reise viel, wenn man mich antrifft, dann sollte man auf mich zugehen, und Hallo sagen.
Ch.L.: Hast du eine Website?
S: shooter Jennings.com. Ich habe die Seite gemacht und ich kmmere mich auch um sie.
Ch.L.: Hast du auch einen Fanclub?
S: Ja, wir haben so etwas wie einen Fanclub. Das luft ber myspace und hei゚t A-Team.
Da geht es um Promotion vor Ort und solche Sachen, aber man kann ber das Internet mit mir in Kontakt kommen.
Ch.L.: Gibt es noch etwas, was du uns unbedingt mitteilen mchtest? 
S: Hrt euch mal die Platte The Wolf an. Ich freue mich, wenn ihr zu unseren Konzerten kommt. Wir werden wohl das ganze Jahr hier bleiben und dann wieder nach Europa zurckgehen. Wir waren im letzten Jahr in Europa und haben da sehr viele Shows performt. Wir freuen uns also, nchstes Jahr wieder nach Europa zu gehen. 
Ch.L.: Danke fr das Interview und sei ein lieber Papa fr deine Tochter. 
S: Danke. Ich hoffe, ich werde auch als Vater gut sein.
Christian Lamitschka ( Ch.Lamitschka@t-online.de )
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The Shires on Country Music News International Radio Show interviewed by Christian Lamitschka

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